Praxis für Urologie
Hardenbergstr. 8
10623 Berlin
Tel: (030) 313 30 70
Fax: (030) 313 88 57
E-Mail: Lei-Uro@t-online.de
NEU!
AB MÄRZ 2007 IN IHRER "BERLINER UROLOGIE":
BOTOX -THERAPIE BEI BPH ZUR PROSTATAVERKLEINERUNG
Sprechstunde
| Mo | Di | Mi | Do | Fr |
| 09:00 - 12:00 | 09:00 - 12:00 | 09:00 - 12:00 | 09:00 - 12:00 | 09:00 - 12:00 |
| 16:00 - 18:00 | 16:00 - 18:00 | | 16:00 - 18:00 | |
Praxislage
Die Praxisräume befinden sich in einem modernen Brohaus der "Ärztetreuhand"
mit funktionell optimal eingerichteten Räumlichkeiten (u.a.gekühlte Frischluftzufuhr).
Lage im 1. Stock, großzügiger Aufzug vorhanden.
Auf Anfrage kann in der hauseigenen Tiefgarage ein Parkplatz zur Verfgung gestellt werden.
Die Praxis liegt zwischen Ernst-Reuter-Platz und Bahnhof Zoologischer Garten in unmittelbarer
Nähe zum Renaissancetheater und gegenüber der Technischen Universit?, sowie unweit der Universität der Künste.
Praxislage
Fremdsprachen
Das Praxisteam heißt Sie auf Englisch, Französisch oder Spanisch Willkommen.
Abrechnungsmodus
- Privatversicherte
- Selbstzahler
- Alle Kassen
Untersuchungsangebote
Labor
Im Routine-Labor wird die gesamte Urindiagnostik, angefangen von der mikroskopischen und chemischen Analyse bis hin zur bakteriologischen
Untersuchung mit Resistenztestungen und auch mykologischen Diagnostik durchgefhrt.
Das Labor unterliegt dabei regelmäßigen, externen Qualitätskontrollen.
Darber hinaus wird mittels Enzymimmunoassay das Prostataspezifische Antigen (PSA) sowie das Freie PSA bestimmt.
Beide Parameter haben höchste Bedeutung in der Früherkennung des Prostatakarzinoms sowie auch im Rahmen seiner Verlaufskontrolle.
Röntgen
- Diagnostik der Nieren und ableitenden Harnwege (Ausscheidungsurografie) mit modernster Anlage.
- Kinder-Uroradiologie möglich
- Ferner röntgenologische Harnröhrendiagnostik (Urethrografie)
- sowie bei Bedarf auch retrograde Urografie der oberen Harnwege
Ultraschalldiagnostik
Ultraschalleinrichtung mit digitalisierter Bildverarbeitung zur Diagnostik von:
- Abdomen,
- Nieren,
- ableitenden Harnwegen,
- Äußere Genitale
Mittels hochmoderner digitaler Ultraschalltechnik sind spezielle weitere Verfahren möglich:
- Transrektaler Ultraschall (TRUS) zur hochdetaillierten Prostatadiagnostik, zur Früherkennung des Prostatakarzinoms und zur gezielten Steuerung von Prostatabiopsien.
- Farbdopplersonographie (Nieren / Prostata)
Ultraschallgesteuerte Prostatabiopsie
Zum Ultraschallgerät "Pro Focus" / Fa. B-K Medical für den transrektalen Ultraschall (TRUS) und zur TRUS-gesteuerten Prostatapunktion:
Prostata Ultraschallsonde Typ 8808 mit patentierter Biopsieführung ist optimal für die Prostata-Biopsie
Sie ist:
- Schnell: Diagnose infolge Zweiebenendarstellung
- Präzise: Milimetergenaue Gewebeprobenentnahme
- Sicher: Man erhält das Gewebe aus der richtigen Zone der Prostata
Video - Endoskopie
Die Endoskopie der Harnröhre und der Harnblase (Blasenspiegelung, Urethro-Zystoskopie) wird grundsätzlich
per Video-Monitoring durchgefhrt. Damit löst sich zum einen eine deutlich bessere Detailerkennbarkeit von krankhaften
Befunden in Harnröhre und Harnblase gewährleisten - zum anderen ist die Aufklärung für die Patienten optimal gegeben,
da sie bei der Untersuchung den Befund ständig mitbeobachten könen.
Prostatazytologie
Im zytologischen Labor werden anhand eigener, international anerkannter Zytodiagnostik
(siehe auch Publikationen), die Diagnose des Prostatakarzinoms sowie auch entzündlicher Veränderungen und letztlich im Bedarfsfalle Verlaufskontrollen unter konservativer Behandlung durchgefhrt.
Prostatabiopsie
Sowohl zur Diagnose des Prostatakarzinoms als auch zur genauen Differenzierung von komplizierten Verläfen
bei chronischen Prostataentzndungen kommt die Feinnadel-Aspirationsbiopsie zur Anwendung.
Diese ist für den Patienten kaum schmerzhaft und die Komplikationsraten sind minimal; höchstens 1,5% weltweit.
Vor allem ist das Risiko der Nachblutung auf ein Minimum reduziert, sodass selbst bei Patienten mit Blutverdnnung
(Marcumar- oder Aspirin-Einnahme) eine solche Biopsie problemlos erfolgen kann.
Urinzytologie
Zytologische Diagnostik von Tumoren der Harnblase, Harnröhre und der oberen Harnwege (wie zum Beispiel Nierenbecken, Harnleiter).
Urodynamik
Die urodynamische Messeinheit verfgt ber Zystometrie, Sphingterdruckmessung sowie Uroflowmetrie.
Behandlungsspektrum
Ambulante Botox-Therapie bei Prostatahyperplasie (BPH)
- Allgemeine Informationen
- Wie erfolgt die Prostatatherapie mit Botox?
Ambulante Operationen in der Praxis
ÄSSERES GENITALE
- Phimose (Vorhautverengung)
- Spermatocele (Samencyste)
- Hydrocele (Wasserbruch des Hodens)
- Sterilisation des Mannes
- Hodentumoren
ENDOSKOPISCHE OPERATIONEN von:
- Harnröhre
- Harnblase, einschließlich Harnblasentumoren (Papilome und papillähe Harnblasenkarzinome)
- Prostata (Transurethrale Elektroresektion = TUR-P)
Die endoskopische Prostataoperation (TUR-Prostata) als sogenannte "Abhobelung" kann hier infolge
innovativer Technologie als Minimal-Risiko-Operation ambulant mit optimalen Ergebnissen durchgefhrt werden.
LASEROPERATIONEN
- Laseroperationen von Prostata (als Monotherapie bei Risikopatienten)
- Laseroperationen von Harnblase (als Monotherapie bei Bedarf)
Stationäres ärztliches Angebot in der Havelklinik
Größere bzw. risikoreiche Operationen können stationär in der Havelklinik durchgeführt werden.
- Operationen des äußeren Genitales, auch plastisch-chirurgisch z.B. von:
- Varicocele (Krampfadern im Hoden)
- Hydrocele (Wasserbruch im Hoden)
- Spermatocele (Samenbruch im Hoden)
- Phimose (Vorhautverengung)
- narbigem Frenulum (Vorhautbändchen)
- Meatusstenose (Harnröhrenöffnung)
- Penisdeviation (Beseitigung einer Peniskrümmung)
- Hodenprothesen
- Operation von gut- und bösartigen Hodentumoren
- Harnröhrenoperationen, z.B. wegen einer Verengung (sog. Stenose oder Striktur)
- Endoskopische Operationen von:
- Prostata,
- Harnblase,
- Harnröhre
- und Harnblasengeschwülsten
- Kinderurologische Operationen
- Ambulante Laseroperationen von:
- Konservative Behandlung aller urologischen Erkrankungen insbesondere des Prostatakarzinoms und von Harnblasentumoren
Zur Person:
Professor Dr.med.Wolfgang Leistenschneider
Prof.Dr.med.Wolfgang Leistenschneider
Persönliche Daten:
| 1969: |
Medizinisches Staatsexamen an der Universität Münster |
| 1970: |
Promotion an der Universität Münster, Anatomisches Institut (Prof.Dr.D.Eichner):
"Zur Frage des Nachweises von Serotonin in den enterochromaffinen Zellen der Fundusschleimhaut beim Kaninchen" (Magna cum laude) |
| 1969-1970: |
Wiss.-Ass.Pathol.Institut, Universität Basel-Schweiz (Prof.Dr.H.U.Zollinger).
Unter anderem erstmals außerhalb Schwedens signifikanter Nachweis des Zusammenhanges zwischen Phenacetin-/Analgetika-Abusus und Entstehung von Tumoren des Nierenbeckens.(Schweiz.Med.Wschr.,1973) |
| 1970-1971: |
Wiss.Ass.Pathol.Institut, Kantonsspital St.Gallen-Schweiz (Prof.Dr.F.Gloor) |
| 1971-1973: |
Assistent der Chirurg. Abtlg. am Krankenhaus Rorschach-Schweiz und an der Klinik f.Innere Medizin in den Städt. Krankenanstalten Konstanz. |
| 1973 ff.: |
Wiss.Ass.und Assistenzprofessor der Urolog.Univ.-Klinik Klinikum Westend/Charlottenburg (Direktor:Prof.Dr.R.Nagel) |
| 1980-1983: |
Leitender Oberarzt der Klinik |
| 1981: |
Habilitation und Privatdozent, FU Berlin.(Habil.-Schrift: Zytologie und Zellkern-DNA-Analyse durch Zytophotometrie beim behandelten Prostatakarzinom und ihre Bedeutung für die Beurteilung des Therapieeffektes und der Prognose." |
| 1981 ff.: |
Hochschullehrer |
| 1983: |
Berufung zum Professor f. Urologie, Freie Univ.Berlin und Univ.-Prof. |
| 1984: |
Niederlassung als Urologe in Berlin-Charlottenburg mit klinisch -operativer Tätigkeit in der Havelklinik und
ambulanten Operationen seit 1995 mit umfangreichem Spektrum,insbesondere endoskopischen Operationen von Prostata,Harnblase und Harnröhre,einschließlich Laser-Verfahren |
Klinisch - Wissenschaftliche Schwerpunkte
- Operative Urologie: Prostata, Harnblase, Harnwege, Genitale und endoskopische OP.
- Urologische Onkologie: Prostatakarzinom, Urotheltumoren von Nierenbecken und Harnleiter.
- Entzündliche Prostataerkrankungen
- Analgetika-/Phenacetinabusus und seine urologische Bedeutung
- Uropathologie, u.a. mit Prof.Dr.G.Dhom,Em.Univ. Homburg
und Prof.Dr.S.Blümcke, Em.FU und Charité Berlin.
- Urologische Zytologie, insbesondere der Prostata (Aspirationszytologie)
Publikationen
- Über 150 Publikationen und Vorträge
- Buchveröffentlichungen zur DNA-Zytophotometrie
- 1984: Praxis der Prostatazytologie (Springer, Heidelberg New York Tokyo)
- 1985: Atlas of prostatic cytology (Springer, Heidelberg New York Tokyo)
Diverse Buchbeiträge, u. a. in:
- Hohenfellner-Zingg: Lehrbuch der Urologie in zwei Bänden (Stuttgart: Thieme, 1982)
- Jacobi-Hohenfellner: Prostate Cancer (Williams&Wilkens, 1982)
- Karr-Coffey-Gardner: Prognostic Cytometry and Cytopathology of prostate cancer (Elsevier, New York, 1988)
Lehrtätigkeit an der Charité:
- Allgemeine und Spezielle Urologie
- Praktische Übungen zur Examensvorbereitung:
Ultraschall, Urologisches Röntgen, Vorsorge, Endoskopie mit Video-Technik, Biopsie, Zytologie
Mitgliedschaften:
- Deutsche Gesellschaft für Urologie
- Europäische Gesellschaft für Urologie
- International Society of Urology
- Deutsche Gesellschaft für Zytologie
- Berliner Urologische Gesellschaft (1989 - 1991 als Präsident)
Prof. Dr. med. Wolfgang Leistenschneider und die Berliner Urologische Gesellschaft
| 1989-1991: |
Präsident
der am 16.Januar 1912 gegründeten Berliner Urologischen Gesellschaft und Organisation zahlreicher wissenschaftlicher Sitzungen und Aktivitäten.
Bereits Anfang 1989 erste Kontakte zwecks wissenschaftlichen Austauschs mit führenden Urologen in Ostberlin (Charite) und der dortigen "provisorischen" Urologischen Gesellschaft.
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| 03.11.1989: |
Erste gemeinsame Sitzung der Berliner Urologischen Gesellschaft und Mitgliedern der Ostberliner Urologischen Gesellschaft in West-Berlin. (Wenige Tage vor dem Fall der Berliner Mauer am 9.1.1989!)
Seitdem zunehmende wissenschaftliche Kontakte und Vortragsveranstaltungen |
| 16.01.1991: |
Offizielle Vereinigung der Ostberliner Urologischen Gesellschaft mit der "offiziellen" (Berliner Urologischen Gesellschaft (BUG) im früheren Westberlin durch Prof. Dr. W. Leistenschneider als bis dahin amtierenden BUG-Präsidenten. |
| 26.01.2011: |
Vortrag von Prof. Dr. Leistenschneider vor der Berliner Urologischen Gesellschaft aus Anlass der Vereinigung der Berliner Urologischen Gesellschaften vor 20 Jahren. |
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